2022: Johann Sebastian Bach: Johannespassion

Die hochdramatische Leidens-und Sterbe-Geschichte Jesu nach dem Johannes-Evangelium, in wunderbar eindrucksvoller Weise vertont von Johann Sebastian Bach, uraufgeführt in der Leipziger Nikolaikirche am Karfreitag 1724.

In den Kar-Tagen vor Ostern wird an das Leiden und Sterben Jesu erinnert. Über diese Leidensgeschichte, die Passion, berichten die vier Evangelien. Seit der Barockzeit wurde sie auch vertont, wobei die Werke von Johann Sebastian Bach den Höhepunkt bilden. Lediglich seine Matthäus- und Johannespassionen sind vollständig überliefert.

 

Die Johannes-Passion zählt zu Bachs bedeutendsten Werken und ist, zunächst im Schatten seiner eher meditativen Passion nach Matthäus stehend, inzwischen durch ihre hohe musikalische Qualität und die dramatische Szenerie weltweit seine beliebteste Passionsvertonung. 

Sie beruht auf dem Text der Kapitel 18 und 19 des Johannes-Evangeliums. Umrahmt wird sie von den gewaltigen Eingangs- und Schlusschören. Sie enthält die neutral erzählten Berichte des Evangelisten sowie die dramatischen Szenen zwischen Jesus und Pontius Pilatus wie auch dem wütenden Volk in den Turba-Chören. 

In den Chorälen nimmt der Chor die Rolle einer antwortenden Gemeinde ein. Die Texte der Solo-Arien, die das Geschehen reflektieren, entstammen anderen Quellen als dem Evangelium, die Choräle dem Evangelischen Kirchengesangbuch.  

Dieses Werk haben wir - nach 1999 und 2011 - nun am 3. April 2022 zum dritten Mal aufgeführt. 

 

Mitwirkende: 

 

Solisten:

Giorgia Cappello, Sopran

Katharina Magiera, Alt

Theodor Browne, Tenor, Evangelist

Florian Hartmann, Bass, Jesus

Georg Gädker, Bass, Arien

 

Oratorienchor Bergstraße

Churpfälzische Hofcapelle, Mannheim

 

Leitung: Uta Voll